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Pressemeldungen

DRV-Präsident Fiebig: „Das Ziel heißt klimaneutrale Mobilität“

Jahrestagung der Reisewirtschaft: Klimaschutz, Fachkräftesicherung und Corona stehen im Mittelpunkt

„In Anbetracht des Klimawandels mit seinen sehr deutlichen Zeichen sage ich ganz klar: So können wir nicht weitermachen!“ – mit diesen deutlichen Worten beginnt der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV) Norbert Fiebig seine Rede zur DRV-Jahrestagung 2021 an der Costa Navarino auf dem Peloponnes. Damit kommt er unmittelbar auf eine der größten, wenn nicht die größte Herausforderung der Zukunft zu sprechen. „Das Ziel heißt: CO2-neutrale Mobilität“, so Fiebig. Denn der übergroße Anteil der schädlichen Emissionen beim Reisen entstehe durch die Mobilität – derzeit vor allem durch Flüge. „Das ist unsere Achillesferse – hier liegt aber auch der größte Hebel zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.“ Wichtig seien in diesem Zusammenhang die weitere Modernisierung der Flugzeugflotten, optimale Flugrouten – Stichwort Single European Sky – sowie vor allem der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen aus nachhaltigem Strom. „Die Politik muss durch eine klare Weichenstellung entschlossen dafür sorgen, dass die Entwicklungen in diesem Bereich schneller vorangetrieben werden“, fordert der DRV-Präsident. „Denn nur die klimaneutrale Mobilität sichert die Freiheit des Reisens dauerhaft.“

Auch die Reisewirtschaft könne und müsse deutlich mehr tun – auch wenn schon heute immer mehr nachhaltige, klimaschonende Angebote in den Markt gestellt werden. „Wir als Reisewirtschaft sind Teil des Problems, aber wir sind auch Teil der Lösung. Wir werden Transparenz schaffen und wir werden Reise mit einem nachvollziehbaren CO2-Abdruck versehen. Und wir wollen die Reisenden beraten. Darüber wie CO2 bei der Reise eingespart werden kann, aber auch über Kompensationsmöglichkeiten.“ Klar sei – so der DRV-Präsident: „Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif – und davon müssen wir auch die Reisenden überzeugen.“

Corona-Pandemie – noch keine durchschlagende Erholung

Mit Blick auf die wirtschaftlichen Ergebnisse des zu Ende gehenden Touristikjahres 2020/21 (1.11.2020 bis 31.10.2021) ist aktuell noch keine Erholung in Sicht. Die Corona-Pandemie trifft die Branche das zweite Jahr in Folge besonders hart: „Wir sehen ein Umsatzminus von knapp 70 Prozent im Vergleich zu Vor-Corona“, sagt der DRV-Präsident. „Auch wenn Sommer und Herbst eindeutig gezeigt haben, dass die Reiselust der Deutschen zurück ist.“ In diesem Zusammenhang macht Fiebig erneut den Einfluss politischer Entscheidungen auf das Buchungsgeschehen deutlich und mahnt die gebotene Sensibilität im Umgang mit der Reisewirtschaft an. „Wir brauchen Stabilität und Planbarkeit für unser Geschäft. Politische Verlässlichkeit ist dabei Grundvoraussetzung“, so der DRV-Präsident auch in Richtung der gerade entstehenden neuen Bundesregierung. Gleichzeitig bedankt sich Norbert Fiebig bei der Politik für die umfassende wirtschaftliche Unterstützung: „Ohne diese Hilfen würden wir heute hier nicht sitzen.“

Mit Blick in die Zukunft betont Fiebig: „Wir werden noch eine Weile auf Sicht fahren müssen und gleichzeitig alle Stellschrauben für den weiteren reibungslosen Restart bewegen müssen.“ Viele der Unternehmen hätten die Zeit der Krise bereits konsequent genutzt, um sich effizienter, schlagkräftiger und digitaler aufzustellen. „Damit sinkt auch die Krisenanfälligkeit – und das ist die Basis für eine erfolgreiche Zukunft.“

Fachkräftemangel durch Corona weiter verschärft

In Folge monatelanger Kurzarbeit, Angst um den Arbeitsplatz und unklarer Perspektiven für die Zukunft haben viele gute Touristikerinnen und Touristiker die Branche verlassen. In einer aktuellen DRV-Umfrage haben zwei Drittel der Reiseveranstalter und 50 Prozent der Reisebüros bestätigt, dass sie in der Pandemie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren haben, weil sich diese entschieden hätten zu gehen. „Neue Kräfte für unsere Branche zu begeistern, gestaltet sich in der aktuellen Situation äußerst schwierig“, so der DRV-Präsident. Laut DRV-Umfrage haben 60 Prozent der Befragten Probleme, offene Stellen neu zu besetzen. „Das ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft und die Frage lautet: Wie können wir diese Entwicklung stoppen, wie können wir ihr entgegenwirken?“ Entscheidend sei, was die Reisewirtschaft an Attraktivität in den Wettbewerb um guten Nachwuchs einbringen könne. „Die Ertragskraft unserer Geschäftsmodelle macht es nicht leichter. Zumindest was die Bezahlung angeht, können wir mit margenstärkeren Branchen nicht mithalten“, erläutert Fiebig. In Zukunft gehe es um Fragen der Organisation von Arbeit, um Führungsmodelle und Entlohnung aber auch um das Image und die eingeschätzte Zukunftsperspektive der Branche – und um Wertschätzung. „Wir wollen und werden den Reiz der schönsten Branche der Welt wieder selbstbewusster nach außen tragen. Wir müssen aber auch die sich ändernden Bedürfnisse der bei uns arbeitenden Menschen erkennen und berücksichtigen.“


Klimaschutz beim Reisen immer wichtiger

Forsa-Umfrage bestätigt Bedeutung der Klimafreundlichkeit von Reisen / Reisewirtschaft hat aktive, gestaltende Rolle beim Klimaschutz und legt Positionspapier vor

Die Diskussion um Klimaschutz und Nachhaltigkeit beeinflusst in zunehmendem Maße auch das Reiseverhalten der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine diese Woche durchgeführte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Deutschen Reiseverbandes (DRV). So gaben 62 Prozent der Befragten an, dass die Klimafreundlichkeit einer Reise für sie wichtig oder sehr wichtig sei. Überdurchschnittlich hoch ist dieser Anteil bei den über 60jährigen (70 Prozent) und den unter 30jährigen (65 Prozent). Zwischen geäußertem Wunsch und tatsächlicher Buchungsentscheidung besteht allerdings noch eine Diskrepanz: Erst 23 Prozent haben sich konkret über Möglichkeiten informiert, die Reise möglichst umweltschonend zu gestalten.

Aus Gründen des Klimaschutzes wären laut Umfrage 46 Prozent bereit, für eine Flugreise einen höheren Preis zu bezahlen, wenn damit CO2-Emissionen kompensiert werden. 42 Prozent würden eine verlängerte An- und Abreisezeit in Kauf nehmen. Insgesamt sind mehr Frauen als Männer bereit, höhere Kosten und längere Reisezeiten zu akzeptieren, um etwas für den Klimaschutz zu tun. Gerade die jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren zeigen hier ein besonderes Engagement: Sie sind laut Forsa-Umfrage bei ihren Reisen am ehesten bereit, einen höheren Preis zu zahlen oder eine längere Reisezeit auf sich zu nehmen.

Hinsichtlich der Frage, ob sie sich von ihrem Reiseanbieter ausreichend über alternative Transportmittel oder Ziele informiert fühlen, geben 42 Prozent der insgesamt etwas über 1.000 von Forsa Befragten an, dass sie sich diesbezüglich mehr Informationen wünschen. 38 Prozent sind mit dem vorhandenen Informationsangebot zufrieden. Insbesondere jüngere Menschen wünschen sich mehr Informationen.

DRV-Präsident Norbert Fiebig: „Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielen auch beim Reisen eine immer größere Rolle – das zeigen die Ergebnisse der Forsa-Umfrage eindeutig. Den Klimawandel zu bekämpfen, ist unser aller Aufgabe – von Politik, Wirtschaft und den Konsumenten. Als Reisewirtschaft sehen wir uns in einer aktiven und gestaltenden Rolle beim Klimaschutz. Unser Anspruch besteht darin, Geschäftsreisen, Tourismus, Mobilität und die Reisewirtschaft insgesamt als Teil der Problemlösung zu etablieren. Das Ziel heißt CO2-neutrale Mobilität.”

Positionspapier der Reisewirtschaft zum Klimaschutz

Diese Zielsetzung und Maßnahmen hat die Reisewirtschaft in einem Positionspapier zusammengefasst und auf der derzeit stattfindenden Jahrestagung des Deutschen Reiseverbandes vorgestellt. Darin ist ein wesentlicher Kernpunkt formuliert: „Wir werden die Achillesferse des Reisens in den Blick nehmen müssen: den Klimagasausstoß. Denn nur klimaneutrale Mobilität sichert die Freiheit des Reisens dauerhaft“, so der DRV-Präsident. „Als Reisewirtschaft müssen wir mehr Transparenz schaffen und alle Reisen mit einem nachvollziehbaren CO2-Abdruck versehen, damit die Reisenden vor der Buchung genau wissen, welchen ökologischen Fußabdruck ihre Reise verursacht. Und wir müssen sie beraten, wie der Ausstoß von Klimagasen möglichst gering ausfällt und welche Kompensationsinstrumente zur Verfügung stehen.“



Trotz Lichtblick-Sommer 2021 noch keine durchschlagende Erholung

Rückblick auf Touristikjahr 2020/21: Branche weiter im Würgegriff der Pandemie / Fast 70 Prozent Umsatzrückgang

Die schon mehr als anderthalb Jahre andauernde Corona-Pandemie trifft die Reisebranche das zweite Jahr in Folge besonders hart – das zeigt der Blick zurück auf das in wenigen Tagen zu Ende gehende Touristikjahr 2020/21 (November 20 bis Oktober 21): „Ein erneut schwieriges Jahr liegt hinter uns, nach einem Lock-down-Winter gab es erst im Sommer endlich Auftrieb. Die Kunden haben in den vergangenen Monaten extrem kurzfristig gebucht“, resümiert DRV-Präsident Norbert Fiebig. Basierend auf Auswertungen von Travel Data + Analytics für den DRV zeigen sich zum Buchungsstand Ende September 2021 mit 69 Prozent Umsatzrückgang gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 erneut dramatische Einbrüche. Das entspricht einem Umsatzrückgang von fast zwölf Milliarden Euro bei den Veranstalterreisen. Erfasst sind bei dieser Auswertung pauschal oder in Bausteinen gebuchte Urlaubsreisen, die in stationären Reisebüros und auf Online-Reiseportalen der Veranstalter sowie bei Online Travel Agencies (OTA) gebucht werden. Vor allem der annähernde Totalausfall der Wintersaison zwischen November 2020 und April 2021 schlägt mit einem Umsatzrückgang von 94 Prozent gegenüber dem Winter 19/20 zu Buche.

Im Sommer 2021 ist die Urlaubsnachfrage erfreulich angestiegen. Von Mai an zog es die reisewilligen Bundesbürger in die Reisebüros und auf die Online-Reiseportale. Einige Wochen lang lag das Buchungsaufkommen sogar deutlich über dem Niveau von 2019 – ein Indiz für ein großes Urlaubsbedürfnis nach monatelangem Lock-down. Dabei haben die Urlauber in diesem Jahr so kurzfristig gebucht wie nie zuvor: Vielfach haben sie sich erst „last minute“ bis kurz vor Abflug für die konkrete Reise entschieden. Die TDA-Zahlen belegen: In den Hauptferienmonaten Juli wurden 55 Prozent und im August 61 Prozent aller Reisen weniger als vier Wochen vor Abreise gebucht. Auch im September blieben kurzfristig gebuchte Urlaubsreisen für die Herbstmonate mit einem Umsatzanteil von 55 Prozent hoch. Das in diesem Sommer insgesamt so außergewöhnlich starke Kurzfristgeschäft konnte die bis April während des Lock-downs aufgelaufenen Verluste allerdings nicht wettmachen: Die Sommersaison 2021 (Zeitraum Mai bis Ende Oktober) weist zum aktuellen Buchungsstand kumuliert einen Umsatzrückgang von 56 Prozent gegenüber dem Vor-Corona-Sommer 2019 auf. Die stärksten Umsatzverluste zu dem Vor-Corona-Jahr gab es mit 73 Prozent bei Fernreisen und mit 67 Prozent bei Kreuzfahrten. Diese Rückgänge treffen die stationären Reisebüros besonders, da diese Reisen beratungsintensiv sind und daher üblicherweise stärker im Reisebüro nachgefragt werden.

Beim Vergleich zum Vorjahr, dem Corona-Sommer 2020, ist erfreulich zu sehen, dass in den zurückliegenden Sommermonaten wieder deutlich mehr gereist wurde. Besonders hoch war die Nachfrage laut TDA-Auswertungen für die Flugpauschal-Reiseziele im Mittelmeerraum:

  • Spanien
  • Griechenland
  • Türkei

Neben den Flugreisen wurden auch die mit Auto, Bus oder Bahn erreichbaren Ziele in Deutschland, Österreich und den anderen angrenzenden Ländern nachgefragt.

Umsatzergebnis für das Touristikjahr 2020/21 im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2018/19 im Überblick:

Gesamt 20/21 minus 69 Prozent
Winter 20/21 minus 94 Prozent
Sommer 21 minus 56 Prozent

 

Hintergrund zu den Erhebungen:

Die Travel Data+ Analytics GmbH (TDA) hat das touristische Handelspanel im April 2019 von der GfK übernommen und führt es als TDA Travel Intelligence weiter. Es basiert auf den Buchungsdaten von rund 1.750 Reisebüros, die den stationären Vertriebsmarkt in Deutschland repräsentativ abbilden. Zusätzlich werden im Onlinebereich die Buchungsdaten der klassischen Reiseportale von sogenannten Online Travel Agencies (OTAs) und Reiseveranstaltern erfasst. Hochgerechnet auf den Gesamtmarkt erlauben die Auswertungen verlässliche Rückschlüsse auf das Buchungs- und Reiseverhalten der deutschen Urlauber.


Reiselust für den Winter steigt: Kunden buchen allerdings sehr kurzfristig

Kanaren und Malediven stark gefragt / Prognose für neues Touristikjahr 2021/22 noch verhalten optimistisch

Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit stehen bei Urlaubern vor allem Ziele in wärmeren Gefilden hoch im Kurs. Anfang November fängt für die Reisewirtschaft die Wintersaison an und es zeigt sich, dass die Reiselust der Bundesbürger besonders für Badeziele auf der Fernstrecke zunimmt. Der Deutsche Reiseverband (DRV) vermeldet basierend auf Auswertungen der Analysten von Travel Data + Analytics (TDA), dass die Vorausbuchungen für Winterurlaube seit September sichtlich anziehen.

Die Top-Reiseziele zwischen November und April (Buchungsstand Ende September) sind:

  • Kanaren
  • Malediven
  • Ägypten
  • Dominikanische Republik
  • Vereinigte Arabische Emirate (VAE)
  • Türkei

Die Kanaren vereinen dabei rund ein Drittel des gesamten Umsatzes bei den pauschal- oder in Bausteinen organisierten Veranstalterreisen. Die Malediven und die Dominikanische Republik haben das Vor-Corona-Niveau schon fast erreicht. Ägypten ist trotz der Einstufung als Hochrisikogebiet schon gut gebucht, ist allerdings von alter Größe bei dem Umsatzvolumen noch weit entfernt (minus 53 Prozent im Vergleich zum Winter 19/20). Andere klassische Winterreiseziele wie Thailand, die USA (insbesondere Florida), Mauritius, Kuba, die Seychellen oder in Afrika Kenia, Tansania und Südafrika weisen zum aktuellen Buchungsstand Ende September verglichen mit ihren Vor-Corona-Niveaus kumuliert ebenfalls noch hohe Rückstände auf.

Da weiterhin sehr kurzfristig gebucht wird, zeigt die anstehende Wintersaison 2021/22 zum Buchungsstand Ende September insgesamt noch einen hohen Rückstand von minus 50 Prozent im Vergleich zum Winter 2019/20. Nach wie vor sind zahlreiche Reiseländer besonders auf der Fernstrecke noch gar nicht oder nur mit starken Einschränkungen zu bereisen – beispielsweise Australien, Neuseeland und Indonesien.

Einige Fernreiseziele bereiten sich allerdings darauf vor, in Kürze wieder Urlauber aus Deutschland zu empfangen. Dies zeigt sich auch im Buchungsaufkommen deutlich. Als die USA ihre Öffnung für Touristen ab November ankündigten, sind die Buchungen bereits in der Woche darauf steil angestiegen und erreichten sofort zwei Drittel dessen, was vor der Pandemie für die USA eingebucht werden konnte. Eine steil ansteigende Buchungskurve lässt sich aktuell auch für Thailand beobachten. Insgesamt sind im September die Reisebuchungen für Winterurlaube sichtlich angestiegen. Beide Effekte – die derzeit relativ gute Nachfrage und die Öffnung weiterer Fernreiseziele – geben zu vorsichtigem Optimismus Anlass.

„Es zeigt sich auch für den Winter, dass die Menschen verreisen wollen und die Möglichkeit ergreifen, wenn sich die Chance dazu bietet. Die Lust am Verreisen ist zweifelsohne da: Sobald ein beliebtes Urlaubsziel wieder bereist werden kann, steigen auch die Buchungen an. Allerdings besteht nach wie vor Unsicherheit durch sich zum Teil schnell ändernde Einreisebestimmungen. Aktuell gibt es noch immer keine wirkliche Planungssicherheit – weder für die Urlauber noch für die Reisewirtschaft“, verdeutlicht DRV-Präsident Norbert Fiebig. „Wir werden wohl noch eine wenig auf Sicht fahren müssen.“

Die Prognose für das gesamte Touristikjahr 2021/22

Der Blick auf das gesamte nächste Touristikjahr 2021/22 (1. November 2021 bis 31. Oktober 2022) fällt verhalten optimistisch aus. Zwar steigen nach Angaben der Anbieter auch die Buchungen für Kreuzfahrten wieder sichtlich an und die Branche erwartet, dass Reisewillige generell ihren aufgrund der Pandemie aufgeschobenen oder ausgefallenen Urlaub im nächsten Jahr nachholen werden, dennoch wird die vollständige Erholung nach Einschätzung von Fiebig noch dauern: „Wir stellen uns auf ein weiteres schwieriges Jahr ein. Eine Belebung erwarten wir erst ab dem zweiten Quartal. Ein Umsatzniveau annähernd wie vor der Pandemie wird sich wohl frühestens 2023 einstellen.“ Ersichtlich sei, dass die Menschen wieder reisen wollen, die Reisesehnsucht ist vorhanden. Auch zeigten viele Indikatoren in der Wirtschaft eine positive Tendenz – so steigen laut GfK-Marktforscher Wirtschafts-, Verbraucher- und Konsumklimaindex. „Aber sowohl die Entwicklung der Pandemie als auch politische Entscheidungen wie etwa Quarantäneregelungen beeinflussen das Buchungsverhalten maßgeblich“, so DRV-Präsident Fiebig.

 

Hintergrund zu den Erhebungen:

Die Travel Data+ Analytics GmbH (TDA) hat das touristische Handelspanel im April 2019 von der GfK übernommen und führt es als TDA Travel Intelligence weiter. Es basiert auf den Buchungsdaten von rund 1.750 Reisebüros, die den stationären Vertriebsmarkt in Deutschland repräsentativ abbilden. Zusätzlich werden im Onlinebereich die Buchungsdaten der klassischen Reiseportale von sogenannten Online Travel Agencies (OTAs) und Reiseveranstaltern erfasst. Hochgerechnet auf den Gesamtmarkt erlauben die Auswertungen verlässliche Rückschlüsse auf das Buchungs- und Reiseverhalten der deutschen Urlauber.


DRV-Branchencheck zu den wirtschaftlichen Aussichten

Umfrage zeigt weiterhin hohe Belastungen in der Reisewirtschaft – Fachkräftemangel verschärft sich

Die Lage in der Reisewirtschaft bleibt trotz steigendem Reiseaufkommens weiter angespannt. Immer noch prägen hohe Umsatzverluste das Geschäft von Reisebüros, Reiseveranstaltern und allen anderen Unternehmen in der Touristik. Die Unternehmen erwarten bereits nächstes Jahr eine deutliche Erholung - die Mehrheit (fast 60 Prozent) der Befragten gab aber an, dass sie das Umsatzniveau des Vor-Corona-Jahres 2019 erst 2023 erreichen werden. Rund ein Drittel der Befragten erwartet dies erst 2024. Das geht aus dem aktuellen Branchencheck hervor, den der Deutsche Reiseverband (DRV) jetzt anlässlich seiner Jahrestagung in Griechenland vorgestellt hat. „Dieses Stimmungsbild zeigt deutlich, dass die Krise für die Reisewirtschaft noch nicht überstanden ist“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig.

Die Unterstützung der Politik hat der Mehrheit geholfen

Einig ist sich die überwältigende Mehrzahl der befragten Unternehmen bei der Frage, ob die wirtschaftlichen Hilfen der Politik bei der Existenzsicherung während der Pandemie geholfen haben. Rund 90 Prozent der Reiseveranstalter und Reisebüros stimmen dieser Aussage zu. Bei den sonstigen Unternehmen der Reisewirtschaft – etwa Reservierungssysteme, Reiseversicherungen oder IT-Anbieter – sind es mit 70 Prozent etwas weniger. „Die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen haben wesentlich zum Überleben der Unternehmen in der Krisenzeit beigetragen“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. Auch die Möglichkeit der Kurzarbeit zeigte positive Effekte: Knapp zwei Drittel der Befragten geben an, dass sie im Laufe der Pandemie keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen mussten. Allerdings sagt mehr als die Hälfte, dass sich zahlreiche Mitarbeitende entschieden haben, die jeweiligen Unternehmen oder die Branche ganz zu verlassen.

Fachkräftemangel hat durch die Pandemie zugenommen

Somit hat sich nach Einschätzung der Branchenunternehmen der Fachkräftemangel während der Pandemie verschärft: 70 Prozent der Befragten sehen dies so. Rund zwei Drittel der Befragten gab an, für das gerade begonnene Ausbildungsjahr keinen Ausbildungsplatz angeboten zu haben – bei den Reisebüros waren es sogar 72 Prozent. Etwas zuversichtlicher, aber trotzdem noch gebremst, zeigt sich die Branche, dass sie in einem Jahr wieder Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen wird. Rund die Hälfte aller Unternehmen erwartet dies.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen, auch der Arbeitsalltag und die Kundenberatung haben sich geändert. Der DRV-Branchencheck hat ergeben, dass die meisten Firmen flexiblere Arbeitszeiten und neue Möglichkeiten geschaffen haben, im Home Office oder mobil zu arbeiten. Diese werden demnach auch weiterhin beibehalten werden.

Nachhaltigkeit wird wichtiger – Nachfrage hinkt noch hinterher

Bei der Frage, ob es künftig Veränderungen bezüglich der Nachfrage nach nachhaltigen, klimaschonenden Reiseangeboten geben wird, ist die Reisewirtschaft noch unterschiedlicher Meinung: Rund 55 Prozent der befragten Reiseveranstalter rechnen mit einem Anstieg der Nachfrage. Die Reisebüros sind hier zurückhaltender – lediglich ein Drittel glaubt, dass die Nachfrage nach grünen Reisen in den kommenden Jahren steigen wird.

Einig waren sich alle befragten Unternehmen bei der Frage, ob Kunden bereits in diesem Jahr mehr nahhaltige Reisen gebucht haben: Die Mehrheit stimmte dieser Aussage nicht zu. „Aktuell sehen wir nach wie vor noch eine starke Diskrepanz zwischen dem häufig geäußerten Wunsch nachhaltig zu reisen und der tatsächlichen Buchungsentscheidung des Kunden“, so DRV-Präsident Norbert Fiebig.

An der Umfrage des DRV-Branchenchecks beteiligten sich Mitte Oktober 2021 über 550 Unternehmen aus der Reisewirtschaft.


„Wir sind Reise: Aufbruch ins neue Jetzt!” – das Motto der DRV-Jahrestagung

Politische Entscheidungen, Corona-Virus, Klimaschutz und Fachkräftesicherung im Fokus des Programms

Das Kongressprogramm und die Redner stehen fest: „Wir sind Reise: Aufbruch ins neue Jetzt!“ – unter diesem Motto steht die Jahrestagung 2021 des Deutschen Reiseverbandes (DRV). Über 400 Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Medien werden vom 28. bis 31. Oktober an der Costa Navarino auf dem griechischen Peloponnes erwartet. „Politik und Reisewirtschaft in Deutschland stehen derzeit gleichermaßen vor einem Neustart: Nach den Wahlen wird mit Spannung eine neue Regierung erwartet. Und die Branche schließt zwei der wirtschaftlich schwierigsten Jahre ihrer Geschichte ab und blickt jetzt hoffnungsvoll nach vorne. Diesen Aufbruch und die zentralen Herausforderungen der Zukunft stellen wir in den Mittelpunkt“, beschreibt DRV-Präsident Norbert Fiebig die thematische Ausrichtung.

Dementsprechend stehen am Hauptkongresstag (Freitag, 29. Oktober) die drei Schwerpunkte Politik, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie der Fachkräftemangel im Fokus. Diese Themen werden in diversen Vorträgen, Impulsen und Diskussionsrunden mit namhaften Gesprächspartnern aus Politik, Forschung und Wissenschaft, Medizin, Medien sowie der Reisewirtschaft vertieft.

Wie sich politische Entscheidungen auswirken und was von der neuen Bundesregierung zu erwarten ist, beleuchten im ersten Part „Politik und Branche gemeinsam in die Zukunft“ unter anderem mit dem Parlamentarischen Staatssekretär und Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus und Mittelstand, Thomas Bareiß (CDU), Wolfgang Bosbach (CDU) und Volker Wissing (FDP). Der bekannte Virologe Prof. Dr. Alexander Kekulé wirft einen Blick auf die Corona-Pandemie, die Auswirkungen von politischen Entscheidungen und zeigt Perspektiven für die Reisewirtschaft und die Reisenden.

Was passiert in den Zielgebieten, wenn keine Touristen mehr kommen – das wird Heimke Mansfeld von der HOPE-Mallorca-Stiftung eindrucksvoll am Beispiel der Baleareninsel schildern.

Die renommierte Direktorin des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven, Prof. Dr. Antje Boetius, gibt einen Warnschuss ab in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus begleiten Alexander Held, Projektleiter Europäisches Forst Institut EFI, und Umweltmeteorologe Prof. Dr. Andreas Matzarakis vom Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung DWD.

In der Session „Fachkräftemangel bedroht die #schoenstebranchederwelt: Was jetzt zu tun ist, um Abwanderung zu stoppen und neue Fachkräfte und Azubis zu finden und zu binden“ wird der Geschäftsführer der Hotelkette Upstalsboom und Bestsellerautor Bodo Janssen Impulse zum Thema Wertewandel der Arbeit und Wertschätzung geben. Zu dem Thema sind zudem Reisebloggerin Jana Kalea Schauff sowie Vertreterinnen von Stepstone und LinkedIn eingeladen.

Workshops zu Branchenthemen und zum Zielgebiet Peloponnes

Verschiedene Workshops mit Referenten aus der Branche stehen am Samstag, 30. Oktober, im Mittelpunkt:

  • Reisevertrieb: Was sich ändern wird bei der Geschäftsreise
  • Reisevertrieb: Veränderte Geschäftsmodelle und Produkte im Touristik-Geschäft
  • Zielgebiete im Check: Welche touristischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen geplant sind und wie ein Monitoringsystem Veranstalter bei der Angebotsgestaltung unterstützen kann
  • Wie die neue Insolvenzabsicherung über den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) funktioniert

Bevor Zielgebietsworkshops für das bessere Kennenlernen der Region des Peloponnes den Abschluss der Tagung bilden, wird die Fernsehmoderatorin Andrea Grießmann, bekannt aus der Reisesendung „Wunderschön“ (WDR) eindrucksvoll beschreiben, wie schön und wie wichtig Reisen sind. Eingeleitet wird die Tagung am Donnerstag, 28. Oktober, mit Einblicken in die touristische Vielfalt des Gastgeberlandes Griechenland. Zur Begrüßung wird der griechische Tourismusminister Vassilis Kikilias erwartet.

Das ausführliche Programm (Änderungen vorbehalten) ist auf www.drv-jahrestagung.de abrufbar. Wer noch nicht angemeldet ist, kann noch online dabei sein. Die Anmeldung zur virtuellen Teilnahme ist unter www.drv-jahrestagung.de für 29 Euro (DRV-Mitglieder) möglich. Nicht-Mitglieder zahlen 49 Euro.


250 kostenlose Online-Tickets für die DRV-Jahrestagung von AIDA

Reisebüros können sich ab sofort kostenlos registrieren

Reisebüros aufgepasst: Für die diesjährige Jahrestagung des Deutschen Reiseverbandes gibt es 250 kostenlose Tickets für die digitale Teilnahme. Möglich macht das AIDA Cruises. Die Kreuzfahrtgesellschaft feiert in diesem Jahr 25 Jahre AIDA und nimmt dies zum Anlass, 250 Reisebüropartner zum Kongress-Programm der diesjährigen DRV-Jahrestagung einzuladen.

Schnell sein lohnt sich: Die Online-Tickets werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben – bei 250 ist Schluss.

Und so funktioniert es: Einfach auf drv-jahrestagung.de für die Online-Teilnahme registrieren und den Code AIDA25JAHRE eingeben.

Die DRV-Jahrestagung findet in diesem Jahr vom 28. bis 31. Oktober in Griechenland statt. Der Kongress-Part am Freitag, 29.Oktober, und am Samstag, 30. Oktober, kann digital verfolgt werden.

Das Programm der DRV-Jahrestagung ist auf drv-jahrestagung.de zu finden.

Über AIDA Cruises
AIDA Cruises ist Marktführer für Kreuzfahrten in Deutschland und bietet Reisen im Mittelmeer, rund um die Kanaren, in Nord- und Ostsee, der Karibik sowie im Orient an. Markenzeichen der Flotte ist der charakteristische Kussmund am Bug der Schiffe. Ein AIDA Urlaub bietet Gästen jeden Alters ein abwechslungsreiches Bordprogramm, kulinarische Vielfalt, Premium-Entertainment, unvergessliche Landausflüge sowie zahlreiche Sport- und Wellnessangebote. Im Rahmen seiner Green Cruising Strategie investiert AIDA Cruises seit vielen Jahren in einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Kreuzfahrtmarkt. 2018 wurde mit AIDAnova das weltweit erste vollständig mit emissionsarmem Flüssiggas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff in Dienst gestellt. Ein weiteres dieser innovativen Schiffe ist mit AIDAcosma bereits in Bau. Das langfristige Ziel von AIDA Cruises ist die emissionsneutrale Kreuzfahrt.


Kalí méra, Young Talents!

Acht Nachwuchskräfte konnten mit ihren kreativen Videobewerbungen begeistern und gehen mit auf die DRV-Jahrestagung 2021 nach Griechenland

„Stelle dich vor, als wärst du ein Influencer auf Instagram und möchtest für eine Karriere in der Reisewirtschaft werben“, lautete die Aufgabe, um einen der begehrten Plätze beim diesjährigen Young Talents-Programm des Deutschen Reiseverbandes (DRV) auf seiner Jahrestagung Ende Oktober in Griechenland zu ergattern. Aus einer Vielzahl an kreativen Bewerbungen konnten sich sieben junge Frauen und ein junger Mann durchsetzen.

Mit dabei auf dem Peloponnes werden sein (in alphabetischer Reihenfolge):

Jennifer Däbritz, Studentin des Tourismusmanagements an der IU Internationale Hochschule in Leipzig. Inspiriert durch die Berichte ihrer Mutter, einer Reisebüroinhaberin, stand die Karriereentscheidung für die Reisebranche und der Wunsch, an einer DRV-Jahrestagung teilzunehmen, bei ihr schnell fest.

Loreen Friedrich, Projektmanagerin bei der Travel Agency Accounting GmbH. Sie freut sich insbesondere auf Einblicke, wie die Reisewirtschaft die Herausforderungen der Corona-Pandemie gemeistert hat und auf Inspirationen, wie sie auf dem weiteren Wege unterstützen kann.

Alina Otterbach, Mitarbeiterin im Online-Marketing bei ruf Jugendreisen. Sie blickt voller Vorfreude auf ihre erste große Veranstaltung im Tourismusbereich und freut sich auf all die interessanten Menschen aus der Reisewirtschaft. Denn von der Jahrestagung und dem Young Talents-Programm hat sie nur Gutes gehört.

Amalia-Rebecca Pascu, Junior Consultant bei OneWorld Consulting. Sie beschreibt sich selbst als Workaholic und liebt ihre Arbeit in der Tourismusbranche über alles. Mit ihrer Begeisterung möchte sie viele andere junge Leute von der Vielseitigkeit des Tourismus anstecken.

Ben Aaron Redlin, dualer Student der Business Administration bei AIDA Cruises. Er ist nicht nur bereits viel rumgekommen in der Welt, sondern hat den Schwerpunkt seines Studiums bewusst auf Nachhaltigkeits- und Personalmanagementfragen gelegt - um die Zukunftsfähigkeit der Reisebranche mitzugestalten.

Lea Reiners, Studentin des BWL Tourismus an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Sie sieht in der Teilnahme an der Jahrestagung des DRV nicht nur die Chance auf neue Kontakte und persönliche Weiterentwicklung, sondern freut sich auch darauf, Griechenland auf ihrer persönlichen Wunsch-Reiseliste abzuhaken.

Marie Charlotte Wintgen, Mitarbeiterin im Marketing bei der TLT Urlaubsreisen GmbH. Sie kann es kaum erwarten, nach ihrem Start in die Berufswelt nun richtig Fuß zu fassen und auf der Jahrestagung erneut bestätigt zu bekommen, in der schönsten Branche der Welt zu arbeiten.

Linda Wustmann, Auszubildende zur Tourismuskauffrau bei der TUI Deutschland GmbH. Sie glaubt fest an die Zukunft der Reisebranche und ist froh, ihre größte Leidenschaft – das Reisen – zu ihrem Beruf zu machen.

Young Talents – ein wichtiger Faktor der DRV-Jahrestagung

„Es ist sehr ermutigend, die Begeisterung der Nachwuchstalente zu sehen und zu spüren. Mit ihren kreativen und mitreißenden Videos haben sie auf beeindruckende Art und Weise gezeigt, dass wir wahrlich in der schönsten Branche der Welt arbeiten. Mit ihrer Leidenschaft sind sie glühende Botschafterinnen und Botschafter für die vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Tourismus“, zeigt sich DRV-Präsident Norbert Fiebig beeindruckt von den diesjährigen Einreichungen. „Der Fachkräftemangel ist und wird eine der größten Herausforderungen unserer Branche. Doch mit Talenten wie diesen ist mir um die Zukunft unserer Branche nicht bange“, führt er aus.

Die Young Talents, die dank der großzügigen Unterstützung von Unternehmen der Reisewirtschaft kostenfrei an der Tagung teilnehmen dürfen, werden die Veranstaltung maßgeblich mitgestalten. Nicht nur durch die aktive Teilnahme unter anderem an Podiumsdiskussionen, auch auf dem Instagram-Kanal des DRV (@deutscher_reiseverband) werden sie die Tagung mit den Augen der jungen Generation begleiten und so der Instagram-Gemeinschaft zugänglich machen. Hier werden in den nächsten Wochen bis zur Tagung auch die Bewerbungsvideos der ausgewählten Young Talents vorgestellt. Darüber hinaus sind die jungen Talente auch auf DRV-Jahrestagung.de zu finden.

Die Paten des Young Talents-Programms

Ermöglicht wird das Programm dank des Engagements von Unternehmen, die damit ein Zeichen gegen den Fachkräftemangel in der Reisewirtschaft setzen. In diesem Jahr geht der Dank des DRV an airbnb, Allianz Travel, 1A Vista Reisen, ITB Berlin, Flughafen München, Olimar Reisen und Stepstone.

Hinweis an die Redaktionen:

Das Bild zeigt die an der DRV-Jahrestagung 2021 teilnehmenden Young Talents in alphabetischer Reihenfolge.


DRV-Jahrestagung 2021 in Griechenland

Das Treffen der Reisewirtschaft findet Ende Oktober an der Costa Navarino auf dem südwestlichen Peloponnes statt – Anmeldungen sind ab sofort möglich
 

Die Jahrestagung des Deutschen Reiseverbandes (DRV) findet in diesem Jahr in Griechenland statt. Nachdem das Reisen Schritt für Schritt wieder möglich ist und die Reiselust allenthalben steigt, hat sich der Verband jetzt entschieden, das Treffen der Reisewirtschaft an der Costa Navarino auf dem südwestlichen Peloponnes zu veranstalten: vom 28. bis 31. Oktober. Die An- und Abreise wird im Charter mit der griechischen Fluggesellschaft Aegean von Berlin, Frankfurt und München aus nach Kalamata erfolgen. Die Jahrestagung ist als hybride Veranstaltung – live vor Ort und mit live-Stream – geplant. Während der sechs verschiedenen Zielgebietsworkshops haben die Teilnehmenden Gelegenheit, diese eher unbekannte Seite Griechenlands kennenzulernen. Partner des DRV ist in diesem Jahr die Greek National Tourism Authority (GNTO). Die Teilnahme kann ab sofort auf drv-jahrestagung.de gebucht werden. Die Teilnahmegebühr startet bei 749 Euro für DRV-Mitglieder und bei 998 Euro für Nicht-Mitglieder im DRV. Wer digital dabei sein möchte, zahlt 29 Euro (DRV-Mitglieder) respektive 49 Euro. Das vielseitige Kongress-Programm mit relevanten Themen für die Reisewirtschaft wird aktuell noch zusammengestellt.

Die noch eher unbekannte Costa Navarino in der Region Messinia auf dem südwestlichen Peloponnes gilt als eines der nachhaltigsten Zielgebiete im Mittelmeerraum. Auf einer Fläche von 1.000 Hektar ist ein Resort mit diversen Hotels, Restaurants, Kongress-Einrichtungen und zwei 18-Loch-Golfplätze direkt am Ionischen Meer entstanden, das gezielt auf Nachhaltigkeit setzt. Olivenhaine, weite Sandstrände und bewaldete Berge bilden eine perfekte Urlaubskulisse nur etwa 45 Minuten Fahrtzeit vom internationalen Flughafen Kalamata entfernt.

Um die Gegend kennenzulernen, können die vor Ort Teilnehmenden der DRV-Jahrestagung zwischen sechs unterschiedlichen Touren wählen. Dabei geht es zum einen zu den Burgen von Pylos und Methoni oder ins antike Messini. Daneben besteht die Möglichkeit, bei der Olivenöl Herstellung mitzuwirken oder bei der Weinlese. Und bei den Aktivtouren geht es zur Wanderung rund um die Bucht von Navarino oder zum Flusswandern und Bogenschießen. Alle Touren sind zwischen drei und vier Stunden lang und im Preis für die Teilnahme inkludiert.

Details zur DRV-Jahrestagung 2021, zu den Flugverbindungen, den Hotels und dem Kongresszentrum sowie den Zielgebietstouren sind im Internet unter drv-jahrestagung.de veröffentlicht. Hier ist auch ab sofort die Anmeldung möglich.

Hinweis für die Redaktionen:

Bildmaterial zur DRV-Jahrestagung steht hier zum Download bereit.


Ansprechpartner

Pressesprecherin

Kerstin Heinen

heinen​@​drv.de
T +49 30 2840656

Leiter Kommunikation

Torsten Schäfer

schaefer​@​drv.de
T +49 30 2840620


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