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PRÄSIDENT

Norbert Fiebig // DER Touristik Deutschland GmbH, Frankfurt am Main

Wofür stehe ich?

Als Präsident trete ich seit nunmehr fast sechs Jahren für die vielfältigen Interessen der Reisewirtschaft ein. Mein Ziel war und ist die kraftvolle Vertretung der Interessen unserer Branche gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Die Reisewirtschaft hat eine große wirtschaftliche Bedeutung. Dies muss sich noch stärker als bisher in den politischen Entscheidungen abbilden – hier müssen wir weiter ansetzen. Auch und gerade in schwierigen Zeiten sind Zusammenhalt und Kooperation aller Beteiligten essentiell. Die hierfür notwendige Integration sehe ich als eine meiner zentralen Aufgaben. Fair und partnerschaftlich im Umgang miteinander, geschlossen und stark im Auftritt nach außen, so muss unser Verband arbeiten. Ganz nach unserem Motto: Alle Ziele – eine Stimme!

Was will ich erreichen?

Faire Wettbewerbsbedingungen unter Berücksichtigung der marktwirtschaftlichen Gegebenheiten sind die Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Hier gilt es im Zusammenspiel mit der Politik für faire Rahmenbedingungen zu sorgen – für Reisebüros, Veranstalter und alle unsere Mitglieder. Ich setze mich weiter dafür ein, dass Wettbewerbsverzerrungen durch politische Hürden verhindert werden. Die Reisewirtschaft befindet sich im Umbruch – dabei möchte ich als Präsident mit dem gesamten DRV den Wandel und notwendige Weichenstellungen begleiten. Alle bedeutenden Branchensegmente haben in unserem Verband ihre Heimat. Die gemeinsamen Interessen aller für die Zukunft zu vertreten und den notwendigen Konsens sicherzustellen, ist mir ein persönliches Anliegen. Die großen Herausforderungen für die Branche – wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Nachwuchssicherung spielen hierbei eine zentrale Rolle. 


Finanzvorstand (1 Vorstandsmandat ist zu besetzen)

Dr. Ute Dallmeier // Geschäftsführerin FIRST REISEBÜRO Mönchengladbach GmbH, Mönchengladbach

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Ich stehe für Transparenz und den ergebnisorientierten Diskurs mit Branchenteilnehmern. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die unsere mittelständisch geprägte Branche nicht behindern, sondern unterstützen und fördern. Die kleinteilige Struktur der Tourismusindustrie bedingt, dass wir im Rahmen der Verbandsarbeit Kräfte bündeln und uns fokussiert positionieren.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Das Engagement und die tägliche Arbeit des DRV sind für potentielle Mitglieder, teils auch für bestehende Mitglieder, nicht unbedingt sichtbar und damit dessen Nutzen nicht immer erkennbar. Den Mehrwert einer Mitgliedschaft möchte ich in der Kommunikation stärker betonen. Insbesondere bei übergreifenden zukunftsorientierten Themen kann der DRV Weichen stellen und Standards etablieren, wovon alle profitieren. Oberste Priorität haben für mich der Klimaschutz und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Intakte Natur, Frieden und Wohlstand sind die Basis unserer Geschäftsmodelle. Diese Fundamente gilt es zu bewahren – mit Aufklärung, Innovation und Mut!


Mittelständische Reisemittler (Säule A) (3 Vorstandsmandate sind zu vergeben)

Ralf Hieke // Geschäftsführer IVR Reisebüro, Ibbenbüren

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Ich möchte im Verband weiterhin die Interessen eines selbstbewussten Vertriebes platzieren und diese gemeinsam mit der Branche diskutieren. Nach diversen Insolvenzen steht hier natürlich die Wirtschaftlichkeit der Reisebüros im Vordergrund. Fragen wie zum Beispiel „Wann ist die Provisionszahlung fällig?“ werden zukünftig sicher wiederholt besprochen werden müssen. Ich stehe hierbei für einen Dialog auf Augenhöhe. Denn der Vertrieb kann nicht ohne Leistungsträger arbeiten, und die Leistungsträger nicht ohne Vertrieb.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Zukünftig werden zwei Themen dominieren: Die fortschreitende Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Ich möchte mich im Verband dafür einsetzen, dass digitale Branchenstandards nicht gegen, sondern mit dem mittelständischen Vertrieb geplant werden. Beim Thema Nachhaltigkeit müssen wir proaktiv Lösungen für bewusstes und klimaneutrales Reisen anbieten. 

Joachim Horn // Inhaber Reisebüro Horn e.K., Lünen

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Als Reisebürounternehmer mit zwei Betriebsstellen stehe ich erkennbar für die Interessen des mittelständischen Reisebüro-Vertriebs und werde mich auch weiterhin in meiner nächsten Amtszeit dafür einsetzen, dass der Vertriebsweg Reisebüro seine Berechtigung als persönliches Bindeglied zum Kunden behält, auch zukünftig den vollen Zugriff auf alle Produkte und Konditionen der Leistungsträger hat, für seine Leistungen von den Leistungsträgern fair behandelt wird und vor allem für seine Vermittlungsleistungen eine angemessene Vergütung erhält. Mit den Vertriebspartnern möchte ich diskutieren, wie zukünftig die Provisionszahlungen für den Reisevertrieb auch für den Fall einer Veranstalterinsolvenz sichergestellt werden können. Ebenso ist es unerlässlich, dass der Vertrieb an den technischen Innovationen im Reisevertrieb teilhaben kann und nicht durch überzogene Investitionen überfordert wird.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Persönlich ist mir von Bedeutung, dass wir als Reisebüros uns zur Sicherung unserer eigenen Zukunft verstärkt um Nachwuchsgewinnung und Ausbildung kümmern und im Markt Rahmenbedingungen stellen können, die das Arbeiten in unserem schönen Beruf attraktiver machen. Nur mit qualifiziertem Personal können wir weiterhin auf der Basis des Vertrauens unseren Kunden deren Reisewünsche erfüllen. Diese Rahmendaten, aber auch die Motivation der Kollegen zur Ausbildung  gilt es teils neu zu schaffen oder wiederherzustellen. Wir müssen Zugriff auf alle technischen Innovationen erhalten und dürfen bei aller Digitalisierung nicht den Anschluss zum Produkt – wichtiger aber noch – nicht den Kontakt zum Kunden verlieren. Nur mit diesem direkten Kontakt können wir unsere Stärken als Vermittler ausspielen, um den Kunden sicher, individuell und doch mit allen Sicherheiten der Pauschalreise versehen an sein Ziel oder in den Urlaub zu bringen. Dafür möchte und werde ich auch in Zukunft meine Stimme im Verband für die Interessen der Reisebüros erheben.

Oliver Wulf // Geschäftsführer und Gesellschafter der urlaubsexperte.de GmbH & Co. KG, Düsseldorf

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Die Darstellung und das Aufzeigen von Chancen muss die kleinteilige Diskussion von Problemen, die sich meist um Risiken drehen, dominieren. Stationären Reisebüros muss z.B. der Zugang zu hybriden Vertriebsformen erleichtert werden. In diesem dynamischen Markt, mit allen Umbrüchen, brauchen wir Lösungen, um die Existenz der Reisebüros langfristig zu sichern. Die Schlagworte sind für mich u.a.: technischer Wandel, Prozessoptimierung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Spezialisierung, Innovation, Mehrwert im Auge des Kunden und auskömmliche, abgesicherte Provision. Ich stehe für einen selbstbewussten, starken und erlösorientierten Vertrieb. Eine meiner Hauptaufgaben ist es, dessen Interessen nach aussen, als auch innerhalb des Verbandes zu vertreten.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Auch innerhalb des Verbandes benötigt der mittelständische Reisebürovertrieb eine starke und selbstbewusste Stimme.  Mit einer sehr deutlichen, immer partnerschaftlichen und kooperativen Ansprache, möchte ich auch weiterhin die Interessen der mittelständischen Unternehmer innerhalb der Säule A vertreten. Denn auch bei grösseren Einschlägen oder Störfeuern heisst es pragmatisch und positiv zu handeln. Gerade in einem Verband, wo auch intern sehr konträr aus differenten Sichten diskutiert wird, ist eine starke Stimme für die Belange des Vertriebes besonders wichtig. 


Konzerngebundene Reisemittler (Säule B) (3 Vorstandsmandate sind zu vergeben)

Andreas Heimann // Geschäftsführer DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG, Frankfurt am Main

Wofür stehe ich?

Ich stehe voll und ganz für den stationären Reisebürovertrieb ein und will ihm als dessen Stimme weiterhin Gehör verschaffen. Wir erbringen für die Leistungsträger exzellente Verkaufsleistungen und müssen dementsprechend als Partner wertgeschätzt, unterstützt und entlohnt werden. Wenn es um die Umsetzung unserer gemeinsamen Interessen geht, scheue ich auch keinen Schulterschluss. 

Was sind die Ziele für die kommende Legislaturperiode?

In der kommenden Legislaturperiode möchte ich die strategischen Themen Digitalisierung und Bildung im stationären Reisevertrieb weiter begleiten und vorantreiben. Mein Ziel ist es, im DRV praxisgerechte Lösungen zu entwickeln und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Interessen des Reisevertriebs auch in Zukunft zu wahren. Diese Aufgabe ist für mich eine Herzensangelegenheit, die ich beharrlich weiter verfolgen möchte.

Wir müssen dem digitalen Wandel offen begegnen. Ich möchte die immer stärker wachsenden Herausforderungen für unsere Branche verdeutlichen, aber auch die immensen Chancen aufzeigen, die uns die digitale Welt bietet. Mein Ziel ist es, die Vertriebswege stationär und online noch stärker miteinander zu verknüpfen. Und dies zum Nutzen der Reisebüros und unserer Kunden.

Wir wollen die Besten. Deshalb liegt mein Fokus ebenfalls darauf, wie wir dem Fachkräftemangel entgegen wirken können. Der stationäre Vertrieb lebt von der Expertise und insbesondere der immer wichtiger werdenden digitalen Fitness der Reiseverkäufer. Ich will im DRV das Thema Aus- und Fortbildung aktiv weiter vorantreiben.

Hubert Kluske // Chief Commercial Officer TUI Deutschland GmbH, Hannover

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Als weltweit größter Touristik-Konzern versteht sich TUI als Impulsgeber für die deutsche Reisebranche. Für unsere Kunden investieren wir in allen Bereichen und treiben die Digitalisierung aus eigener Kraft voran. Immer mit dem Ziel vor Augen, unseren Kunden ein noch besseres Urlaubserlebnis zu bieten. Als Marktführer im Veranstaltermarkt und Innovationstreiber empfinden wir eine Verantwortung für die Reisebranche, die ich auch in die Vorstandsarbeit im DRV einbringen möchte.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Die Imagepflege für die Pauschalreise und Reisebüros, die Verknüpfung von online & offline und der Stellenwert des Tourismus als Wirtschaftszweig bilden den Schwerpunkt meines Engagements im Verband. Gesellschaftliche Themen wie Klimawandel und Digitalisierung treiben alle Marktteilnehmer um. Insbesondere zum digitalen Wandel bringe ich die nötige Erfahrung mit, um neue Impulse zu setzen. Mein Motto dabei: Wandel statt Stillstand.

Markus Orth // Managing Director Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH, Frankfurt am Main

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Die Airline- und Reiseindustrie ist nunmehr seit über 25 Jahren mein Betätigungsfeld. Im Fokus meiner Arbeit standen dabei immer Themen wie ECommerce, CRM, Digitalisierung und Veränderungsmanagement. In dieser Zeit war ich in unterschiedlichen Rollen (Lufthansa AG, L’Tur Last Minute AG und jetzt LCC GmbH) unterwegs – dieThemen des Wandels waren dabei immer omnipräsent. Sehr frühzeitig habe ich mich mit neuen Vertriebs- und Produktionsmodellen auseinandergesetzt – aus verschiedenen Blickwinkeln.

Ganz aktuell bewegt mich, als Geschäftsführer der Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH Frankfurt, natürlich die Weiterentwicklung der Vertriebsmodelle von klassischen Reisebüros im Touristik- und Geschäftsreisebereich. Dazu gehört auch die Fragestellung, wie sich die klassische Vertriebs- mit der digitalen Welt ideal verbinden lässt. Ich bin überzeugt, dass es in der Kombination der Vertriebskanäle und dem richtigen Produkt- und Kundenportfolio eine sehr gute Perspektive für Reisebüros gibt – Veränderungsbereitschaft und konsequentes Umdenken auf Seiten der Reisebüros vorausgesetzt.

Die heutige Rolle des Reisebüros wird sich massiv verändern. Dies betrifft nicht nur neue Vermarktungskonzepte, sondern  auch die örtliche und zeitliche Verfügbarkeit. Zu diesem Prozess würde ich gerne als Vorstand der DRV-Säule B meinen Beitrag leisten, langjährige Erfahrung einbringen und den DRV begleiten.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Mir ist es wichtig, dass der Verband sich noch aktiver den Veränderungsherausforderungen stellt, die neuen Themen im Vertrieb offener diskutiert und sich die Chancen der Digitalisierung auf die Fahnen schreibt. Die aus Kundensicht unnötige Trennung zwischen Online- und Offline-Vertriebskanälen in der Verbandsarbeit gehört darüber hinaus zusammengeführt.

Oberstes Ziel sollte sein, die Mehrwerte des Reisebüros in der Öffentlichkeit wieder stärker zu positionieren. Das gilt sowohl für den Bereich der Geschäftsreise als auch für die Touristik, hier insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Airline- und Veranstalter-Insolvenzen. Unser Ziel muss sein, Kundengelder verlässlich abzusichern und einen soliden und verlässlichen „Absicherungsfond“ von Leistungsträgern einzufordern.

Rasend an Bedeutung gewinnt für mich noch ein weiteres Thema: Nachhaltigkeit im Vertrieb. Welche Anforderungen gibt es an Reisebüros und inwieweit ist Nachhaltigkeit auch für Reisebüros eine Chance, um sich gegenüber dem Kunden als kompetenter Ansprechpartner zu differenzieren und von Online-Vertriebskanälen abzuheben.


Mittelständische Reiseveranstalter (Säule C) (3 Vorstandsmandate sind zu vergeben)

Johannes Zurnieden // Geschäftsführer Phoenix Reisen, Bonn

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund? Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Wie wir alle im Vorstand der Säule C stehe auch ich für faire Rahmenbedingungen, die einen wirtschaftlichen Erfolg möglich machen. Dazu brauchen wir einen offenen und partnerschaftlichen Umgang mit den Kollegen in der Branche und natürlich auch besonders mit der Politik. Die dramatische Verkündigung großer Fernziele hilft dabei weniger. Täglich müssen wir dazu in der Verbandsarbeit “dicke Bretter bohren“. Das sieht zwar nicht immer dynamisch und publikumswirksam aus, aber nur durch kontinuierliche Sacharbeit von erfahrenen und gut vernetzten Vorständen können wir mit dem DRV nachhaltig unsere wirtschaftliche Basis erhalten und stärken. Dafür bitte ich um Ihr Vertrauen für die nächsten drei Jahre.

Ihr
Johannes Zurnieden 

Dominik Kaven // Leiter Unternehmenskommunikation 1AVista Reisen GmbH, Köln

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Förderung des Mittelstandes, duale Berufsausbildung und Tourismusstudiengänge stärken, den touristischen Mittelstand langfristig wirksamer und attraktiver gestalten für junge Fachkräfte. Der Mittelstand des Tourismus ist das Rückgrat und die Zukunft der Branche. Daher muss dieser wesentlich stärker in die Zielgestaltung des DRV eingebunden werden. Wir als touristischer Mittelstand müssen unsere Marktstärke nutzen, um „unsere“ Themen in den Vordergrund zu rücken. Zudem brauchen wir eine Branche, die versteht, wie man junge Menschen für sich begeistert. Nur so haben wir die Chance junge, qualifizierte Kolleg/-innen für uns zu gewinnen und langfristig zu halten. Mehr zu meinen Themen und Zielen erfahren Sie unter www.dkaven.de.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Ich möchte eine Mittelstandsinitiative starten, die zum Ziel hat, touristischen KMUs die Möglichkeit zu bieten, unkomplizierter voranzukommen. Hierzu ist der Abbau bürokratischer Hürden elementar. Zudem werden flexible, staatliche Förderungspakete sowie eine an KMUs orientierte Novellierung der Insolvenzabsicherung benötigt. Mentoring zwischen etablierten und jungen Kolleg/-innen ist wichtig und kann durch die Einführung eines Stipendienprogrammes gestaltet werden. Ich möchte Zukunftsthemen in den Mittelpunkt rücken und ein Format entstehen lassen, in welchem neue Ideen für unsere Branche entstehen, die uns alle weiterbringen. Ein Format mit den „besten Köpfen“, erfahrenen Touristikern, Führungs- und Fachkräften, Auszubildenden und Studierenden sowie Vertreter/-innen der Politik – eine „Denkfabrik Tourismus“.

Ralph Schiller // Managing Director FTI Group, München

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Die Insolvenz von Thomas Cook hat die Branche zuletzt enorm erschüttert und viele Urlauber verunsichert. Neben den vielen Herausforderungen, die es noch zu meistern gilt, sehe ich darin auch eine Chance für die Touristik: Denn die Themen, die unsere Branche bewegen, erhalten aktuell auf dem politischen Parkett mehr Aufmerksamkeit und unsere Präsenz bei den politischen Entscheidungsträgern zu stärken, ist für mich ein entscheidender Punkt, z.B. um eine neue, sicherere Regelung in Bezug auf den Insolvenzschutz festzulegen. Neben der Vertretung der Interessen der Mittelständler werde ich mich für einen geschlossenen Auftritt des Verbands einsetzen. Als weiteres wichtiges Thema steht für mich das Image der Veranstalterreise im Vordergrund. Verloren gegangenes Vertrauen der Gäste muss wieder zurück erlangt werden und wir müssen das Bild der Pauschalreise positiv aufladen, um auch zum Beispiel für die Generation Z weiter attraktiv zu sein – als präferierte Reiseform, aber auch als Arbeitgeber mit kosmopolitischer Strahlkraft. Dafür spielt auch des Thema Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle, denn es ist eben diese Generation, die auf die Straßen geht und für Klimaschutz demonstriert. Für diese Thematik müssen wir uns noch aktiver einsetzen und besser positionieren.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Eine aktive Auseinandersetzung mit und Diversifizierung der Nachhaltigkeits-Debatte innerhalb des Verbands ist für mich ein wichtiger Punkt. Bisher wird das Thema sehr einseitig diskutiert und den vielen positiven Facetten, die der Tourismus mit sich führt, werden kaum Raum gegeben. Mit einer Stimme nach außen zu sprechen, damit wir gemeinsam unseren Forderungen und Anliegen auf der politischen Bühne mehr Druck verleihen können, ist ein weiteres Anliegen für mich. Auch innerhalb des Verbands müssen wir diesen Zusammenhalt weiterhin leben und uns gerade in Krisensituationen gegenseitig unterstützen – hier mache ich mich als Vertreter der Großen unter den Mittelständlern stark für gegenseitigen Support sowie die Unterstützung der Großen für die Kleineren. Darüber hinaus müssen wir im Verband an einer Lösung arbeiten, wie Veranstalter und stationärer Vertrieb zukünftig mit Kundendaten umgehen, um mit der Digitalisierung Schritt zu halten und den gemeinsamen Kunden attraktive und auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Veranstalterreisen anbieten zu können. 

Pascal Zahn // Geschäftsführer Olimar Reisen, Köln

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

In der letzten Periode stand auf meiner DRV-Agenda sicherlich das Thema „Nachwuchsarbeit“ ganz oben auf der Prioritätenliste. Innerhalb des DRV wurden die Zielgruppen „Young Talents“, „Junge Fachkräfte“ und „Junge Führungskräfte“ neu organisiert. Die Nachwuchsarbeit sehe ich nun, dank den Kollegen aus der Geschäftsstelle des DRV, sehr gut aufgestellt.

Inzwischen und sicherlich auch für die kommende Periode rückt das Thema „Berücksichtigung der Interessen der kleineren Mittelständler“ stärker in den Vordergrund. Durch die Turbulenzen der letzten Jahre im Airline- und im Veranstaltergeschäft kam und kommt hier eine Menge an Herausforderungen für den Mittelstand zu. Hier gilt es, die möglichen Belastungen zu minimieren.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Im Verband möchte ich weiterhin mit Branchenkollegen bei der Politik für faire Rahmenbedingungen werben, die für den Mittelstand gemacht werden. Als Familienunternehmer wird man gerne empfangen und gehört. Diesen Vorteil möchte ich weiterhin zum Wohle der Branche einsetzen und freue mich, wenn ich abermals das Vertrauen der Mitglieder erhalte, um die nächsten drei Jahre zukunftsweisend mit den Vorstandskollegen zu gestalten.


Konzerngebundene Reiseveranstalter (Säule D) (3 Vorstandsmandate sind zu vergeben)

Felix Eichhorn // Geschäftsführer AIDA Cruises, Rostock

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Ich stehe für neue Wege und Zugänge zu den Zukunftsfragen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Wertschöpfung. Durch meine Tätigkeit in vielen wesentlichen  Bereichen des Tourismus habe ich bereits umfangreiche Erfahrungen sammeln dürfen.. AIDA Cruises hat eine klare Nachhaltigkeitsstrategie und strebt an, bis 2040 emissionsneutral zu operieren. Verantwortung zu übernehmen für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus, liegt mir genauso am Herzen, wie dazu beizutragen, dass die Voraussetzungen für Innovationen (e-Mobilität, Digitalisierung) gestellt werden. Ich möchte dafür sorgen, dass der Beitrag des Tourismus in Deutschland, aber auch in Entwicklungsländern mehr Beachtung findet. 

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Ich möchte erreichen, dass die Leistungen der Tourismusbranche stärker wahrgenommen werden. Die Wertschöpfung der Branche in Deutschland ist beträchtlich, wird aber weder in der Politik noch in den Medien ausreichend gewürdigt. Auch werden im Kontext der aktuellen klimapolitischen Debatte die vielfältigen Nachhaltigkeitsbestrebungen der Branche nicht genügend beachtet. Als Vorstandsmitglied möchte ich dazu beitragen, dass sich der DRV umfassend zu diesen Themen positioniert – und dazu deutlich in den politischen und medialen Raum kommuniziert. Denn die Tourismusbranche ist angewiesen auf investitions- und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, den Ausbau notwendiger Infrastruktur und den Abbau bürokratischer Hürden. 

Thomas Ellerbeck // Mitglied des Group Executive Commitee TUI GROUP, TUI AG, Hannover

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Unsere Industrie bietet der Gesellschaft viel. Wir schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand - hierzulande und in den Destinationen. Gerade in sich entwickelnden Ländern ist der Tourismus häufig der wichtigste Entwicklungsmotor und stärkt auch Bildung, Entwicklung von Infrastruktur und Umweltstandards vor Ort. Unseren Gästen bieten wir Erholung, aber vor allem auch Einblick in fremde Länder und Kulturen. Wir ermöglichen grenzüberschreitenden Austausch und eröffnen Reisenden neue Horizonte – das war selten so wichtig wie heute.

Ich bin davon überzeugt, dass diese Themen mehr Aufmerksamkeit verdienen. Zugleich ist der Tourismus gefordert, Antworten auf gesellschaftliche und umweltpolitische Herausforderungen zu geben. Seit Jahren setze ich mich im Unternehmen aber auch in den Stiftungen des Unternehmens dafür ein, die positiven Effekte unserer Branche zu verstärken. Dafür stehe ich. Und dafür würde ich auch gerne das Gewicht der TUI Group im Rahmen des DRV weiterhin einbringen.

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Als Verband der deutschen Reiseindustrie können wir meines Erachtens mitunter noch selbstbewusster auftreten und unsere Positionen aktiver in Medien, Politik und Gesellschaft tragen. Unsere Industrie braucht sich in keinerlei Hinsicht wegzuducken. Auch Themen wie Overtourism, Flugscham, Luftverkehrsteuer müssen wir aktiv besetzen. Nur so kommen wir zu einer fairen und ausgeglichenen Debatte, welche die positiven Effekte des Tourismus angemessen in den Fokus rückt. Wichtig ist es dabei, mit einer starken Stimme zu sprechen - nur so werden unsere Positionen Gehör finden.

Das Thema gewerbesteuerliche Hinzurechnung hat in diesem Jahr gezeigt, dass sich Mühe und Beharrlichkeit auszahlen: Unsere Industrie hat vor dem Bundesfinanzhof Recht bekommen. Auch dieses Beispiel zeigt: Die Vielfalt des DRV ist nicht immer einfach – wenn wir zusammenfinden und an einem Strang ziehen, ist sie aber zugleich unsere größte Stärke. Diese würde ich gerne in Zukunft noch wirkungsvoller in die politische und mediale Waagschale werfen.

Mark Tantz // Geschäftsführer / Managing Director DER Touristik Deutschland GmbH, Frankfurt am Main

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Reiseorganisation und -vertrieb erleichtern. Mit diesem Ziel engagiere ich mich im DRV und dort im Vorstand. Die Rahmenbedingungen, die uns die Politik setzt und die wir als Branche uns selbst schaffen, müssen stimmen. Nur so können Veranstalter gemeinsam mit dem Vertrieb und den Leistungsträgern bestmöglich zusammenarbeiten, um unseren Kunden ein optimales Produkt und optimalen Service bieten zu können. Qualität und Preis sind unsere Gratmesser. Zu den großen Herausforderungen zähle ich die noch immer bestehende gewerbesteuerliche Hinzurechnung, die Luftverkehrsteuer, die CO2-Steuer, das Krisenmanagement und die Wiederherstellung des guten Rufs der Veranstalterreise. 

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Schnell recherchierbar und individuell müssen die Reiseangebote sein, die wir unseren 24/7 online informierten Kunden bereitstellen. Sie müssen rechtlichen Vorgaben entsprechen und in jeder Hinsicht „convinient“ sein. Das stellt hohe Anforderungen an eine moderne Gesetzgebung, an Standards, an Spielregeln, Systeme, Prozesse und vor allem an unser Selbstverständnis und Verhalten als Branche. Ich setze mich im DRV persönlich dafür ein, dass wir dies gemeinsam schaffen.

Assoziierte Mitglieder (Säule E) (1 Vorstandsmandat ist zu besetzen)

Susanne D. Schick // Senior Manager Verkehrsentwicklung und Kundenmanagement, Fraport AG, Frankfurt am Main

Wofür stehe ich, welche Themen stehen bei meiner Vorstandsarbeit im Vordergrund?

Kommunikation und Vernetzung zum Vorteil der Mitglieder!

Mir ist eine starke Kommunikation zwischen den assoziierten Mitgliedern in der Säule E und zum Vorstand besonders wichtig. Als Beispiele dafür stehen in der in der aktuellen Amtsperiode: die thematische Neuausrichtung unserer Bereichsversammlungen, die Einführung von Zielgebietsworkshops und die Kommunikation unserer Aktivitäten nach außen. Es freut mich sehr, dass das Interesse unserer Mitglieder an den DRV-Aktivitäten gestiegen ist. So nehmen inzwischen 40 bis 60 Mitglieder an jeder unserer Versammlungen teil und engagieren sich in verstärktem Maße für weitere DRV-Aktivitäten. Mir liegt sehr daran, das Know-how der assoziierten Mitglieder untereinander zu vernetzen und zu stärken. 

Was will ich im Verband bewegen, was will ich für die Branche erreichen?

Gemeinsam unsere Zukunft gestalten!

Die Säule E repräsentiert das Rückgrat der Touristik, denn wir bilden acht Branchensegmente ab. Uns alle beschäftigen Themen wie Mobile Payment, Insolvenzabsicherung, Technologie und Bildung. Damit haben wir uns bereits befasst und ich möchte an diesen Feldern weiterarbeiten – im Dialog, unterstützend und lösungsorientiert. Wichtig ist mir das Networking für die DRV-Säule E. Damit will ich die Mitglieder-Akquise fortführen, unsere Kommunikation weiter ausbauen und neuen Mehrwert bieten z. B. durch attraktive Versammlungen. In unserer sich rasant verändernden Branche möchte ich die Säule E stärken – zu ihrem eigenen Vorteil und zu dem von Säule A bis D! Gemeinsam unsere Zukunft gestalten - eine Herausforderung, auf die ich mich weiterhin freue. #SaeuleE


Schieds- und Ehrengericht (6 Mandate sind zu besetzen)

  • Rainer Noll, Stuttgart (Vorsitzender)
  • Gerd Hesselmann, Berlin (Beisitzer)
  • Jürgen Büchy, Hennef (Beisitzer)

  • Tobias Jüngert, Köln (Stellvertretendes Mitglied)
  • Mario Krug, Leipzig (Stellvertretendes Mitglied)
  • Melanie Gerhardt, Frankfurt am Main (Stellvertretendes Mitglied)

Rechnungsprüfer (2 Mandate sind zu besetzen)

  • Norbert Linscheidt, Köln
  • Peter Munzig, Hennef

 

 

 

 

 

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